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| | Achim Bühl (1997): Die virtuelle Gesellschaft. Ökonomie, Politik und Kultur im Zeichen des Cyberspace
Neben der Frage, ob die Netzwerkmedien für die gegenwärtige Gesellschaft eine Radikalisierung oder eine Revolution bedeuten, versucht Bühl die von ihm postulierte „virtuelle Gesellschaft“ unter Zuhilfenahme des soziologischen Instrumentariums zu bestimmen.
[http://www.uni-wh.de/de/wiwi/virtwirt/theorie/buehlt.htm] |
| | Volker R. Grassmuck (1995): Die Turing Galaxis. Das Universal- Medium als Weltsimulation
Ausgehend von den Theorien McLuhans und Flussers wird hier eine Medien- und damit Menschheits- und Denkgeschichte gezeichnet. Das neue Medium Internet wird als Denkrahmen den anderen gegenübergestellt, weiter in seinen Eigenschaften und Nutzungsformen untersucht, ohne den technischen Stand der Dinge und den gesellschaftlichen Umgang mit ihm zu reifizieren.
[http://waste.informatik.hu-berlin.de/grassmuck/texts/tg.d.html] |
| | Peter Fuchs (o.J.): Realität der Virtualität. Aufklärung zur Mystik des Internet.
Auf sprachlich und theoretisch sehr hohem Niveau wird das Internet in die Systemtheorie eingegliedert (und umgekehrt). Der Autor findet in der All-Inklusivität die Eigenschaft, welche das Netz zum System und dieses System für die Gesellschaft nützlich macht. Der mitschwingende Zynismus darf wohl als Maulschelle gerichtet an die Verfechter des Internet-Hype gedeutet werden.
[http://www.uni-wh.de/de/wiwi/virtwirt/theorie/fuchs_t.htm] |
| | Derrick de Kerckhove (2001): Principles of Connected Architecture
De Kerckhove wird oft als der Nachfolger McLuhans gehandelt. An dieser Stelle finden sich Teile seines letzten Buchs „Principles of Cyberarchitecture“, in denen die Netzwerkmedien und der Mensch in seinem Verhältnis zu ihnen hinsichtlich Themen wie Konnektivität, Taktilität, Simultanität, Interaktivität untersucht werden.
[http://architecture.openflows.org/index.pl?section=principles] |
| | Pierre Levy (1996): Cyberkultur. Universalität ohne Totalität
Levy entwickelt hier in einer Auseinandersetzung mit den Medien Buch und Hypertext und den auf die beiden Medien angewandten Kategorien der Universalität und Totalität eine ambivalente Vision von bestehender und vielmehr kommender Cyberkultur.
[http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/2044/1.html] |
| | Mark Nunes (1995): Baudrillard in Cyberspace: Internet, Virtuality, and Postmodernity
Der beliebte französische Soziologe Jean Baudrillard wird in diesem Aufsatz auf seine wenigen direkten und zahlreichen indirekten Äusserungen über das Internet hin analysiert. Seine Konzepte des Hyperrealen und der „fatalen Technologien“ werden auf den Cyberspace angewandt und an ihm bestätigt.
[http://www.dc.peachnet.edu/~mnunes/jbnet.html] |
| | Felix Stalder (1998): The Network Paradigm: Social Formations in the Age of Information
Dieser Text ist eine sehr gute Einführung in die im Herbst 2001 endlich auf deutsch erscheinende Trilogie zum Informationszeitalter des amerikanischen Soziologen Manuel Castells. The Information Age: Economy, Society and Culture von Castells ist das Mammutwerk, an welchem auch die deutschsprachige Cybertheorie nicht vorbeikommen wird.
[http://www.slis.indiana.edu/TIS/articles/stalder.htm] |
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