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| | Manuel Castells (1996/97): Europäische Städte, die Informationsgesellschaft und die globale Ökonomie
"Die Informationsgesellschaft mit ihrer globalen Ökonomie wird tief in unsere Städte eingreifen. Neue soziale Konflikte werden entstehen, weil die Informationsstadt dazu tendiert, eine duale Stadt zu werden. Auf der anderen Seite kann die Globalisierung den Städten wieder eine neue Bedeutung als Schnittstelle zwischen dem Raum der Datenströme und dem Raum der Orte zuweisen." (Übernommen aus Abstract)
[http://www.telepolis.de/deutsch/special/sam/6020/1.html] |
| | Markus Giel (2001): Mediale Partizipationsprozesse in Politik und Verwaltung
In Abgrenzung zum Begriff des "Demokratieversagens" (Leggewie) entwickelt Giel einen dynamischen Demokratiebegriff, bezeichnet als "zeitgebundene Ausformung der Demokratie im Wandel". Vor dessen Hintergrund diskutiert er die Potentiale des Internet für eine partizipatorisch orientierte Stadtplanung: (1) Kann das Internet den Erwartungen für die Demokratie in der Stadtplanung entsprechen? (2) Welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden?
[http://mitglied.lycos.de/wohnenundarbeiten/relaunch/download/partizipation.pdf] |
| | Rainer Jentgens (1999): Electronic Commerce und räumlicher Strukturwandel
Aufbauend auf allgemeinen Erläuterungen zu e-commerce und Raumstruktur behandelt der Verfasser dieser Diplomarbeit vorrangig wirtschaftsgeographische Fragestellungen. Bezogen auf potentielle künftige Entwicklungen in den Städten werden unter anderem die Beziehungen virtueller zu realen Märkten, regionale elektronische Marktplätze sowie digitale Städte diskutiert.
[http://www.jentgens.de/projekte/ecurs/start/index.html] |
| | Herbert Kubicek / Rose MM Wagner (1999): Drei Generationen Community Networks - Der Wandel eines elektronischen Mediums in 25 Jahren
Die AutorInnen rekonstruieren drei Generationen computerbasierter Community Networks der 60er Jahre bis heute. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Konkurrenz durch kommerzielle Stadtinformationssysteme werden neue qualitative und organisatorische Erfordernisse für zukünftige CN-Projekte definiert, die die zivilgesellschaftlichen Motive und Ziele zum Gegenstand haben.
[http://infosoc.informatik.uni-bremen.de/internet/fgtk/OnlineInfos/CommunityNetworks/CommunityNetworks.pdf] |
| | Pierre Lévy (1996/97): Städte, Territorien und Cyberspace
Der Autor diskutiert die möglichen Folgen des Cyberspace für das Urbane und für die Organisation territorialer Räume. Die technischen und sozialen Potentiale des Cyberspace liegen nach seiner Ansicht insbesondere in einer politischen Perspektive. Die interaktiven Kommunikationsnetze können als Werkzeuge kollektiver und kontinuierlicher Aushandelungsprozesse sinnvoll sein. Sie können die Diskussion "in real life" unterstützen, ersetzen können sie sie nicht.
[http://www.telepolis.de/deutsch/special/sam/6003/1.html] |
| | Markus Schroer (2001): Urbanität im Netz - Der Cyberspace als "gute Gesellschaft"?
Die Diskurse um den Cyberspace führen nach Ansicht des Autors die mißglückten Utopien und überzogenen Ängste der traditionellen Stadtsoziologie fort. Währenddessen wächst sowohl in "realen" als auch in den "virtuellen Städten", die sich zunehmend überschneiden, eine sozial-strukturelle und räumliche Zweiteilung. Anstatt sich mit positiven Versprechungen oder Negativszenarien aufzuhalten, so das Plädoyer des Autors, sollte die Soziologie die tatsächlichen Auswirkungen des Cyberspace auf die Städte im Detail erforschen.
[http://www.telepolis.de/deutsch/inhalt/co/4686/1.html] |
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